Krankhafte Models: H&M entschuldigt sich, Plakate bleiben

Der Modehändler H&M kam diesen Frühling in Bedrängnis. Die Medien vieler Länder schimpften über Werbeplakate, die das Unternehmen aufhängte. Darauf zu sehen sind Models mit unrealistisch dunklen Hauttönen. Kritiker sprachen von unrealen Hautfarben, die die Menschen in die Irre führen könnten. Mittlerweile hat sich H&M entschuldigt, lässt die Plakate aber hängen.

H und M bekam Ärger

Die Schweizer Gratiszeitung 20 Minuten war die erste, die gegen H&M laut wurde. In den Wochen nach ihrem Artikel folgten international weitere Medienhäuser und gaben Ihr Unverständnis für die unnatürliche Werbung kund.

H&M liefert offizielle Entschuldigung

H&M reagierte. An die französische Nachrichtenagentur Agence France-Presse schrieb der Modekonzern eine Entschuldigung: “Wir entschuldigen uns dafür wenn wir jemanden mit unserer letzten Bademode-Kampagne in Aufruhr gebracht haben. Es war nicht unsere Absicht, ein spezifisches Ideal zu postulieren oder zu gefährlichem Verhalten zu ermutigen. Es ging darum, unsere neuste Sommerkollektion zu präsentieren.”

H&M: “Wird nicht mehr vorkommen”

Für zukünftige Kampagnen, so H&M, werde man derartige Reaktionen berücksichtigen. Der Wille ist also da – seine Plakate hat der Konzern aber hängen lassen.

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